Das NIG Bad Harzburg in Kürze

Das Niedersächsische Internatsgymnasium Bad Harzburg (NIG Bad Harzburg) ist ein öffentliches Gymnasium in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen unter finanzieller Beteiligung des Landkreises Goslar.

Wunderschön im Harz gelegen, sind wir mit ca. 280 Schülerinnen/Schülern und 50 Internatsplätzen das kleinste der drei NIG.

In den Jahrgängen 5—12 (G8) bzw. 5—13 (G9 ab 2018) bieten wir als erste Fremdsprache in Fortsetzung des Unterrichts aus den Klassen 3 und 4 Englisch, als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 Französisch sowie wahlweise ab Klasse 10 Latein als neu beginnende Fremdsprache an.
In der Qualifikationsphase der Oberstufe kann bei uns der sprachliche, der gesellschaftswissenschaftliche oder der mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunkt belegt werden.

Als Ganztagsschule bieten wir ein breitgefächertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften sowie eine Hausaufgabenbetreuung und gezielten Förder-/ Forderunterricht. Das persönliche Lernumfeld sowie die angemessenen Jahrgangsgrößen erlauben uns, die Schülerinnen/Schüler gezielt bei der Entwicklung sowohl von Fach-, Medien- und Methodenkompetenzen als auch von sozialen und personalen Kompetenzen zu unterstützen. Dabei ist die Qualitätsentwicklung und ständige Evaluation von hoher Bedeutung für uns.

Wir bilden in Kooperation mit dem Studienseminar Salzgitter Referendarinnen und Referendare aus, pflegen einen internationalen Austausch (z.B. mit Partnerschulen in Mexiko und im Rahmen des seit langem bestehenden Frankreichaustauschs) sowie die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationsschulen (Werner-von-Siemens-Gymnasium, Oberharz-Gymnasium Braunlage) und der Technischen Universität Clausthal. Darüber hinaus sind wir aktiver Partner des Nationalparks Harz.

Die Chronik des NIG Bad Harzburg

1946 – 1947

In der Amtszeit von Herrn Dr. Mischke

wurde die Volksoberschule gegründet, die nach einer Aufnahmeprüfung nur Mädchen aufnahm. Die Jungen mussten nach Wolfenbüttel gehen. Ein Großteil der Räume war noch von Flüchtlingen besetzt, von denen erst 1955 die letzten auszogen. Daher wurden die Mädchen oft zu zwölft in Hochbetten in einem Zimmer untergebracht.

1947 – 1948

In der Amtszeit von Herrn Dr. C. A. Pfeffer

waren die Auswirkungen des Krieges noch hart zu spüren. Nur wenige Lern- und Lebensmittel standen zur Verfügung. Dennoch konnte die angekündigte Schulspeisung durchgeführt werden.

1948– 1950

In der Amtszeit von Herrn Dr. Karl Mielcke

wurde die Volksoberschule in eine Aufbauschule umgewandelt. Während dieser Zeit heißt sie „Aufbauschule im Entstehen“. Ebenfalls wird ein einwöchiger Probeunterricht für die Mädchen eingeführt. Am 4. April 1949 wurden von 79 Schülerinnem nur 30 aufgenommen, da begabte bevorzugt wurden. Am 10. März 1950 findet das Richtfest des Anbaus statt, der 4 Klassenräume, 1 Physikraum, 1 Chemieraum, 1 Textilraum, 1 Werkraum und weitere Schlafräume beinhaltet.

1950 – 1959

In der Amtszeit von Frau Dr. Anneliese Lehnhof

fand eine weitere Namensänderung statt. Die Schule heißt nun „Staatliche Heimschule für Mädchen". Die Schule wurde in des Verzeichnis der Höheren Schulen aufgenommen und erhielt somit das Recht zur Abhaltung von Reifeprüfungen. Im Jahre 1951 wurde der Anbau fertiggestellt. Der Anbau und der Auszug der letzten fremden Bewohner hatte nun auch die Folge, dass sich die Platzverhältnisse wesentlich veränderten. Für die Mädchen der Heimschule gab es nun auch Einzel- und Doppelzimmer, wenn auch noch nicht alle den Luxus eines solchen Zimmers genießen konnten.

1959 – 1978

In der Amtszeit von Frau Ruth Gieseler

erfuhr die Schule wieder Umbauten. So wurde zum Beispiel 1960 die Diele (heute die Aula) erweitert. Die Erweiterung besteht aus dem heutigem Musikraum. Auch wurde im Verwaltungsgebäude ein Werkraum (Tonraum) eingerichtet, der mit einem großen Brennofen ausgestattet wurde. 1966/67 wurde das Fachwerkhaus A14 (heute 23) abgerissen. Anstelle eines Fachwerkhauses entstand das neue Mädchenheim. 1972 wurden ebenfalls die ersten Jungen in die Klasse 7 aufgenommen. Die Wolfenbütteler Heimschule für Jungen ließ die Klassen noch einige Jahre auslaufen, bis auch sie nach Bad Harzburg umsiedelte.

1979 – 2002

In der Amtszeit von Herrn Jürgen Krolow

wurde die Heimschule in „Niedersächsisches Internatsgymnasium“ umbenannt, da der vorherige Name mit einem Erziehungsheim in Verbindung gebracht wurde. Im weiterem Verlauf von Herrn Krolows Amtszeit wurden sämtliche Gebäude renoviert und zum Teil neu eingerichtet. Er ließ ebenfalls den heutigen Sportplatz anlegen und auch das direkt daneben befindliche Häuschen komplett restaurieren, worin er den Werkraum unterbrachte. Auch im Überlebenskampf des NIG - im Jahre 1994 hielten die Schüler wie Pech und Schwefel zusammen, um das NIG zu retten. Wie man heute sieht: mit Erfolg!

2002 – 2008

In der Amtszeit von Frau Ursula Rasch

fand unter anderem die Erweiterung des Schulgebäudes statt. Im Jahre 2006 erlebten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kolleginnen und Kollegen die gelungene 60-Jahr-Feier sowie die Schlüsselübergabe für die ausgebauten S-Räume. Ebenfalls in die Zeit von Frau Rasch fiel die Umstellung auf die Ganztagsschule mit vielen Nachmittagsangeboten für die Schülerinnen und Schüler. Aufgrund einer Erkrankung übernahm Herr Urban 2007 kommisarisch die Schulleitung für Frau Rasch.

2009 – 2011

Amtszeit von Herrn Dietmar Urban

Anmerkungen werden noch ergänzt!

2011 – 2017

Amtszeit von Herrn Wilfried Eberts

wurde das NIG Bad Harzburg im Jahr 2012 die erste Partnerschule des Nationalparks Harz. Im Jahr 2016 beging das Niedersächsische Internatsgymnasium die Feier anlässlich des  70-jährigen Bestehens. Zudem wurden unter der Leitung von Herrn Eberts sukzessive alle Fach- und Oberstufenräume mit neuester technischer Ausstattung versehen. Er initiierte und etablierte genauso die jährlich stattfindenden kollegialen Hospitationen wie die Weimarfahrt der Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr der Oberstufe. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichskolleginnen und -kollegen entstanden in Herrn Eberts‘ Amtszeit unterschiedliche bis heute andauernde Kooperationen (z.B. mit dem Staatstheater Braunschweig) sowie die regelmäßige Teilnahme des NIG an der „Harzburger Aktion“ und dem Vorlesewettbewerb.

seit 2017

In der Amtszeit von Frau Elisabeth Kruse

wurden umfangreiche bauliche Maßnahmen am NIG durchgeführt und die Tartanbahn unseres Sportplatzes vollständig erneuert.

Unser Schulprogramm

Im Frühjahr 2012 wurde von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für die Entwicklung des Schulprogramms das Ergebnis ihrer Arbeit vorgelegt.

An dieser Stelle soll ein kurzer Überblick über die Leitgedanken unseres Schulprogramms helfen, erste Eindrücke von der Arbeit an unserem NIG zu gewinnen.
Die vollständige Fassung im pdf-Format kann rechts über den Download-Button heruntergeladen werden.

Leitgedanke I:
Wir bieten unseren Internatsschülern ein familiäres Zuhause.
Leitgedanke II:
Wir fördern ein vertrauensvolles Schulklima.
Leitgedanke III:
Wir qualifizieren und wir vermitteln fachliche, soziale und kulturelle Kompetenzen.
Leitgedanke IV:
Wir beraten und fördern.
Leitgedanke V:
Wir erziehen zu nachhaltigem Handeln im Umgang mit Umwelt und Gesundheit.
Leitgedanke VI:
Wir fördern den kulturellen und sozialen Austausch.

Unsere NIG-Charta

Präambel

Die Inhalte dieser Charta gründen auf der Zustimmung aller Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiter und Erziehungsberechtigten. Sie sind die Maßstäbe für ein gemeinsames Handeln, die alle zu beachten haben. Alle an unserer Schule lernenden, lehrenden und arbeitenden Menschen haben das Recht und die Pflicht, für die tatsächliche Anwendung und Umsetzung dieser Charta zu sorgen.

Wie wir miteinander leben

§1 Wir alle sind frei und gleich an Würde und sollen einander im Geiste der Mitmenschlichkeit begegnen.

§2 Es darf niemand benachteiligt werden wegen seiner Hautfarbe, Rasse, seines Geschlechts, seiner Sprache, Religion, nationalen oder sozialen Herkunft, politischen oder sonstigen Überzeugung, seines Besitzes oder wegen seines sozialen Status.

§3 Die persönliche Sicherheit aller muss gewährleistet sein.

§4 Freie Entfaltung und freie Meinungsäußerung sind Grundsätze unseres Zusammenlebens, solange andere dadurch nicht beeinträchtigt oder in ihrer Würde verletzt werden.

§5 Insbesondere gilt: 1. Alle sollen sich gegenseitig in Wort und Tat respektieren; 2. Probleme sind zwischen den betreffenden Personen direkt zu regeln (nicht hinter dem Rücken über andere herziehen, kein Mobbing); 3. bei Streitigkeiten soll niemand wegsehen, sondern alle sollen versuchen diese zu schlichten (Zivilcourage) oder Hilfe holen; 4. Schüler und Schülerinnen, die Probleme haben, ist von anderen nach Kräften Hilfe anzubieten (mehr Solidarität untereinander).

§6 Jeder ist verantwortlich für sein Handeln und soll zu seinen Fehlern stehen.

§7 Wir wollen verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgehen.

Wie wir Unterricht gestalten

§8 Als Schüler und Schülerinnen sind wir in der Schule um zu lernen.

§9 Als Lehrer und Lehrerinnen sind wir in der Schule um das Lernen optimal zu fördern.

§10 Für dieses Ziel müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: a. In Unterrichtsgesprächen halten wir uns an Regeln (z. B. keine Abfälligkeiten, kein Dazwischenreden, keine Ablenkung). b. Wir bringen uns konstruktiv und produktiv in Lernprozesse ein.

§11 Um den notwendigen Unterrichtsfortschritt zu erreichen, unterstützen wir uns gegenseitig.

Wie wir Ordnung halten

§12 Im Schulgebäude sollen Lärmen und Laufen vermieden werden.

§13 Jede und jeder einzelne ist für die schonende Behandlung der Räume, des Inventars sowie für die Sauberkeit im gesamten Schulbereich und auf dem Schulgelände verantwortlich. Wer Schuleigentum schuldhaft beschädigt, haftet für den Schaden. Wer den Schaden verursacht oder entdeckt, meldet ihn im Sekretariat. Fundsachen sind im Sekretariat abzugeben.

§14 Die Fachlehrer und Fachlehrerinnen sorgen dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler in den Pausen nach der 2. und 4. Stunde das Schulgebäude (S) verlassen und dass alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 auf den Hof gehen. Auf dem Sportplatz sind Ball- und Bewegungsspiele erlaubt.

§15 Die Schüler und Schülerinnen begeben sich am Ende der großen Pausen nach dem ersten Klingelzeichen in die Unterrichtsräume. Die Fachräume dürfen erst betreten werden, wenn es Fachlehrer und Fachlehrerinnen gestatten. Walkman und Handy werden im Unterricht nicht benutzt und sind ausgeschaltet.

§16 Ist fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn der Lehrer noch nicht in der Klasse erschienen, fragt einer der Klassensprecher im Lehrerzimmer bzw. Sekretariat nach.

§17 Das Rauchen ist auf dem Schulgelände grundsätzlich untersagt.

§18 Den Schülern und Schülerinnen der Klassen 11 und 12 ist das Verlassen des Schulhofes während der Pausen und Freistunden gestattet. Schülern und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 kann nur in dringenden Ausnahmefällen mit Erlaubnis eines Lehrers das Verlassen des Schulhofes gestattet werden.

§19 Schneeballwerfen muss auf dem Schulgelände wegen der damit verbundenen Unfallgefahr unterbleiben.

§20 Schüler und Schülerinnen dürfen ihren Pkw nicht auf dem Schulgelände parken. Die Fahrräder sind am Fahrradabstellplatz, Mopeds und Motorräder auf dem Mopedparkplatz einzustellen. Das Fahren auf dem Schulgelände ist nicht gestattet.

§21 Schulunfälle werden unverzüglich im Sekretariat gemeldet.

Unterrichtsfächer

Biologie

In unserem frisch renovierten und neu ausgestatteten Biologieraum (Stand: Frühjahr 2018) können wir das Fach Biologie nun mit den modernsten Medien vermitteln:
Zur Ausstattung gehören neben einem interaktiven Whiteboard inklusive Beamer und Internetzugang auch eine Dokumentenkamera, welche für die Präsentation von Schülerarbeiten, mikroskopischen Präparaten oder einfach Buchabbildungen genutzt werden kann.
Darüber hinaus haben wir bei der Neugestaltung des Raumes auf ein variables Raumkonzept gesetzt. So können die Tische und Stühle flexibel an die Unterrichtsgegebenheiten angepasst werden, um eine optimale Lernatmosphäre (je nach Methodik) zu schaffen.

Der Fachbereich Biologie - vertreten durch Frau Klemm, Frau Dr. Otterstedt, Frau Tewes und Herrn Walsch (Fachvorsitz) – bereitet unsere Schülerinnen und Schüler schon während der Sekundarstufe I gezielt auf die Inhalte der Oberstufe vor. Thematisch werden diese Inhalte immer weiter vertieft.
Unser Biologieunterricht soll das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Zusammenhängen wecken sowie in der Oberstufe die Grundlage für das eigenständige Lernen in Studium und Beruf vermitteln.

Auch unser Privileg als Partnerschule des Nationalparks Harz nutzen wir so oft es geht. So führen wir jährlich Exkursionen in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark durch, um die theoretischen Inhalte besonders im Bereich der Ökologie möglichst praxisorientiert zu behandeln.

Weiterführend bekommen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auch einen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten im Labor. Dazu fahren wir in das Biologische Schülerlabor (BIOS) in Braunschweig, wo die Lernenden beispielsweise ihre eigene DNA extrahieren und untersuchen können.
Zusätzlich nutzen wir regelmäßig die Angebote des Paläon in Schöningen, welches nach dem Fund von 300.000 Jahre alten Speeren errichtet wurde und sich besonders mit der Evolution des Menschen (Thema im 4. Semester, Jg. 13) beschäftigt.

Die Verteilung der Wochenstundenzahlen in den Sekundarstufen I und II ist im Kasten dargestellt:

Jg.
Wochenstundenzahl

5

2 Stunden - durchgehend

6

1 Stunde - durchgehend

7

1 Stunde – meist epochal als Doppelstunde in einem Halbjahr

8

1 Stunde – meist epochal als Doppelstunde in einem Halbjahr

9

2 Stunden - durchgehend

10

1 Stunde – meist epochal als Doppelstunde in einem Halbjahr

11

2 Stunden - durchgehend

12 & 13

gA : 3 Stunden durchgehend

eA : 5 Stunden durchgehend

Chemie

Chemieunterricht am NIG ist
- kontextorientiert,
- projektbezogen,
- experimentell begründet.

Wir bieten:
- Stoffvermittlung nach den Grundsätzen des Kerncurriculums;
- Zusätzliche Praktika in Chemie (für Schüler Sek II) an der TU Clausthal;
- Sichere Hinführung zum Abitur.

Weitere Angebote:
- Exkursionen, Betriebsbesichtigungen;
- Betreuung (bei Schülerwunsch) für die Teilnahme an Chemieolympiade oder Jugend forscht;
- Beteiligung an Unterrichtswettbewerben.

Chemie-Unterricht

Deutsch

„Der Deutschunterricht im Gymnasium leistet einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schülerinnen und Schüler. In der Auseinandersetzung mit Texten und Medien und in der Reflexion sprachlichen Handelns entwickeln sie Verstehens- und Verständigungskompetenzen, die ihnen helfen, die Welt zu erfassen und eigene Positionen und Werthaltungen begründet einzunehmen. Das Fach Deutsch trägt damit zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.“ (Auszug aus dem Kerncurriculum Deutsch Schuljahrgänge 5-10)

Englisch

1. Die Bedeutung des Faches Englisch braucht in unserer globalisierten Welt wohl nicht mehr extra betont zu werden. Englisch ist weltweit die Sprache des Handels, der Computertechnologie, der globalen Netzwerke, der Popkultur und nicht zuletzt des Reisens. Diese Liste ließe sich sicher noch weiter fortsetzen. Vor allem ist Englisch durch seine enorme Verbreitung eine dynamische, sich insbesondere in seinem Wortschatz ständig verändernde und erweiternde, ‚absorbierende’ Sprache. Das macht sie so lebendig und interessant. Auch wenn die Einstufung von Englisch als „leichte“ Sprache seiner Komplexität nicht ganz gerecht wird, stellen sich doch sehr schnell Lernerfolge ein, die zur Kommunikation befähigen. Vor allem aus diesem Grund ist Englisch bei Schülerinnen und Schülern insgesamt so beliebt.

2. Englisch am NIG. Die Fachgruppe besteht zurzeit aus zwei  Kolleginnen und zwei Kollegen und einer Studienreferendarin (Stand August 2018) unter der Leitung von Herrn Pahlke. Der Unterricht für das G9 erfolgt in den Jahrgängen 5 bis 8 vierstündig, in den Jahrgängen 9 und 10 dreistündig. Die Grundlage des Unterrichts in der Sekundarstufe I stellt das Lehrwerk ACCESS (Cornelsen) dar, das im Laufe der letzten Jahre aufsteigend so eingeführt wurde, dass es nun in den Jahrgängen 5 bis 10 vollständig ist und als Arbeitsgrundlage dient. Unser schulinternes Curriculum wird kontinuierlich weiterentwickelt, bindet regionale Bezüge zum Nationalpark und zur Berufsorientierung mit ein und ist natürlich auf das vorgenannte Lehrwerk abgestimmt. 

3. Im Doppeljahrgang 7/8 führen wir als highlight eine einwöchige und jahrgangsübergreifende Vertiefungsfahrt in das englischsprachige Ausland durch. Diese ist dann die Klassenfahrt des jeweiligen Doppeljahrgangs. Seit 2013 fahren wir alle zwei Jahre unter der Leitung von Herrn Pahlke in einem modernen Reisebus, der uns während des Aufenthalts zur Verfügung steht, nach Brighton.
Die Zeit dort verbringen wir mit einem umfangreichem und vielfältigem Programm vor Ort, in der näheren Umgebung und sogar zwei Stippvisiten in Großbritanniens quirliger Hauptstadt London. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Regel zu zweit in Gastfamilien in Brighton untergebracht und absolvieren tagsüber ihr Tagesprogramm im Gruppenverbund. Ein Elternabend zu Beginn des Schuljahrs informiert Eltern umfassend über alle Aspekte der Fahrt und bietet viel Raum für Fragen und Wünsche.

4. Unser Englischunterricht der Sekundarstufen I und II soll die Lernenden bei uns stets ermutigen, die Fremdsprache Englisch nicht nur als wichtiges Hauptfach zu verstehen, sondern Englisch aktiv als Kommunikationsmittel zu nutzen. Die verschiedenen Kompetenzen wie Sprechen, Hörverstehen, Hörsehverstehen, aber auch Leseverstehen, Sprachmittlung und Textproduktion sollen unterschiedliche Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ansprechen bzw. aktivieren und sie dabei unterstützen, sich sicher in der Zielsprache zu bewegen. Gemäß den neuen Kerncurricula führen wir in jedem Doppeljahrgang (5/6, 7/8, 9/10) eine Sprechprüfung durch, die eine schriftliche Arbeit ersetzt. Bei uns finden diese Prüfungen in der Sekundarstufe I in Absprache mit der zweiten Fremdsprache alternierend immer in den Jahrgängen 6,8 und 10 statt. In dieser Prüfung steht die Kommunikation mit Alltagsvokabular im Vordergrund. Der Englischunterricht am NIG hat sich weit entfernt vom fast ausschließlich frontalen Sprachunterricht früherer Jahre. Er umfasst je nach Jahrgangsstufe der Lernenden auch Rollenspiele, Gruppenreferate und Vorträge zu diversen Themen, Podiumsdiskussionen, Spiele und Rätsel, Songtexte sowie Filme in Originalsprache und nicht zuletzt auch die zielführende Verwendung digitaler Medien. Gleichberechtigt neben diesem breiten Spektrum an eingesetzten Sozialformen, Methoden und Medien soll gleichwohl die Einübung der sprachlichen basics, worunter der Wortschatz und die Grammatik zu verstehen sind, nicht zu kurz kommen. Diese auch heute noch zentralen Aspekte sprachlichen Lernens werden am NIG regelmäßig gezielt in kompetenzorientierten Tests abgeprüft, welche gemäß aktueller schulrechtlicher Vorgaben in die fachspezifische Teilnote (20% der jeweiligen Halbjahresnote) einfließen. In der gesamten Sekundarstufe I gewichten ansonsten Klassenarbeiten und mündliche Mitarbeit im Unterricht jeweils 40%.

5. Eine besondere Stellung hat die Einführungsphase (Jahrgang 11), da hier häufig Schülerinnen und Schüler anderer Gymnasien und Schulformen zu uns kommen, die immer gut in die Bestandsgruppen integriert werden. Gemeinsam werden im Jahresverlauf etwaige Lücken und Rückstände in Wortschatz und Grammatik abgebaut, sodass eine effektive methodische und literarische Vorbereitung auf die Oberstufenarbeit erfolgen kann. Eine Sprechprüfung findet in diesem Jahr nicht statt.

6. In den Jahrgängen 12 und 13 werden Arbeitsmaterialien entsprechend den Vorgaben des Zentralabiturs eingesetzt. Dabei entwickelt die Fachgruppe regelmäßig Sequenzplanungen weiter und trifft wichtige Absprachen hinsichtlich der Auswahl, der Inhalte und der Klausuren. Es kommen in der Regel pro Jahrgang mindestens ein Kurs auf erhöhtem bzw. einer auf grundlegendem Niveau zustande. Bisher werden diese vierstündig unterrichtet. Ab dem Schuljahr 2019/20 werden Kurse auf grundlegendem Niveau wieder 3-stündig, Kurse auf erhöhtem Niveau dann 5-stündig unterrichtet. 

7. Auch in der Sekundarstufe II behalten die verschiedenen Kompetenzen ihren Stellenwert. Daher führen wir im 12. Jahrgang mit allen Schülerinnen und Schülern, die Englisch als Prüfungsfach gewählt haben (P1 bis P5), eine Sprechprüfung durch. Diese ersetzt dann die zweite von drei möglichen Klausuren des Jahrgangs 12. Auch Hörverstehen und Sprachmittlung haben mitlerweile neben der Textproduktion ihren Eingang in die Abiturprüfung gefunden. 

8. Wir haben uns bewusst gegen die Einführung eines Grundlagenlehrwerls für die Qualifikationsphase entschieden und arbeiten mit tagesaktuellen Materialien und anderen geeigneten Quellen; dazu kommen die für das Zentralabitur vorgegebenen Werke (Romane, Gedichte, Dramen, Kurzgeschichten und Filme). Im Kern unserer gemeinsamen Arbeit steht immer die anspruchsvolle, aber stets leistbare inhaltliche Auseinandersetzung mit diesen und mit vielen weiteren aktuellen Themen (globalisation, migration, critical usage of social media,…).

Erdkunde

„Die Geographie vertritt das Reisen und erweitert den Gesichtskreis nicht wenig. Sie macht uns zu Weltbürgern und verbindet uns mit den entferntesten Nationen. Ohne sie sind wir nur auf die Stadt, die Provinz, das Reich eingeschränkt, in dem wir leben. Ohne sie bleibt man, was man auch gelernt haben mag, beschränkt, begrenzt, beengt. Nichts bildet und kultiviert den gesunden Verstand mehr als Geographie.“ (Immanuel Kant)

Bild 'Diercke Wissen'

(c) Georg Westermann Verlag GmbH

„Stadt - Land – Fluss“ hat bestimmte jeder schon einmal gespielt. Aber ist das schon alles, was man über Erdkunde wissen sollte? Ich glaube nicht. Das Fach Erdkunde bietet viel mehr, als man hinlänglich annehmen würde.
Denken Sie nur mal an Begriffe wie Klimawandel, Desertifikation, Migration, Integration, Strukturwandel, Bevölkerungsentwicklung, Erdbeben und so weiter.
Die Welt wird immer enger, vernetzter und vielleicht auch komplizierter. Und genau auf diese komplexen Veränderungen müssen wir die Schülerinnen und Schüler vorbereiten. Sie sollen in Zukunft die Erde gestalten und verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umgehen, damit noch viele weitere Generationen unbeschwert auf ihr leben können.

Der Erdkundeunterricht am Niedersächsischen Internatsgymnasium orientiert sich am aktuellen Kerncurriculum des Kultusministeriums und wird im Allgemeinen von Herrn Schüller unterrichtet.
Die Inhalte der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) erstrecken sich von der Orientierung im Raum über formende Kräfte der Natur, dem Leben und Wirtschaften in unterschiedlichen Klimaten, dem Wandel der Städte bis hin zu globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert.
In den Schuljahren 5, 7 und 9 erfolgt der Unterricht im Schuljahr zweistündig und in den Schuljahren 6 und 8 wird der einstündige Unterricht epochal zweistündig unterrichtet. Das heißt, der Erdkundeunterricht findet nur in einem Halbjahr statt. Bei einer Erteilung im ersten Schulhalbjahr ist die erreichte Note auch für die Versetzung am Schuljahresende bedeutsam.

Die Inhalte in der Einführungsphase (Klasse 11) beschäftigen sich mit der Nachhaltigkeit in Raumnutzung und Raumentwicklung. Der Unterricht findet einstündig im Schuljahr statt.

In allen Klassenstufen benutzen wir das Lehrbuch „Diercke Erdkunde“ aus dem Westermann-Verlag sowie passend dazu den Diercke-Weltatlas.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 nehmen jährlich am Diercke-Wissen-Wettbewerb teil.

Französisch

„Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis." (Albert Camus)

Und gegenseitiges Verständnis fängt mit gegenseitigem Verstehen an – sprachlich wie kulturell. Deshalb bietet das NIG Bad Harzburg nicht nur Französisch als zweite Fremdsprache, sondern auch die Möglichkeit, Alltag und Kultur unseres größten Nachbarlandes im Rahmen unseres traditionellen Frankreichaustausches vor Ort kennenzulernen.

Ab Klasse 6 ist an Gymnasien in Niedersachsen die zweite Fremdsprache Pflicht. Am NIG Bad Harzburg bieten wir mit Französisch die Sprache unseres wichtigsten Partners in der Europäischen Union an und eine Sprache, die weltweit auf fünf Kontinenten gesprochen wird und die in über 40 Ländern Amtssprache ist. Französisch wird in den Klassenstufen 6 bis 9 vierstündig und in den Jahrgängen 10 und 11 dreistündig gelehrt. Auch können die SchülerInnen in der Oberstufe die Sprache auf grundlegendem Anforderungsniveau belegen und das mündliche oder schriftliche Abitur im Fach Französisch ablegen.

Im Mittelpunkt des modernen Französischunterrichts steht im Sinne des Verstehens heute die Kommunikationsfähigkeit, nicht mehr nur stures Vokabel- und Grammatiklernen. Der Spracherwerb wird in diesem Sinne gefördert und bewertet, z.B. mit Sprechprüfungen in den Klassen 7 und 9, die jeweils eine traditionelle Klassenarbeit ersetzen.

Ein Höhepunkt des Französischunterrichts am NIG Bad Harzburg ist der Frankreichaustausch in der 9. Klasse mit unserer Partnerschule in Port Louis in der südlichen Bretagne. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, Sprache und Kultur (und das französische Wetter) in entspannter Atmosphäre am Atlantik zu erfahren und zu üben. Und im Gegenzug können sie ihre eigene Heimat und Kultur mit neuen Augen entdecken, wenn die französischen Austauschpartner zum Gegenbesuch in den Harz kommen. Die so gesammelten Erfahrungen werden die SchülerInnen ihr ganzes Leben lang begleiten.

Über den traditionellen Schüleraustausch hinaus bietet die Fachgruppe Französisch weitere Unterstützung für längerfristige Aufenthalte in Frankreich. So helfen wir bei der Organisation eines mehrmonatigen Schulbesuchs mit Unterbringung in Gastfamilien an der Institution Saint Louis in Saumur. Auch unterstützen wir einen privat organisierten Aufenthalt, beispielsweise im Rahmen des Brigitte-Sauzauy-Programms, das mit Förderung des Landes Niedersachsens einen dreimonatigen wechselseitigen Aufenthalt in einer Familie des jeweils anderen Landes ermöglicht.
Nach unserer Überzeugung ist es in einer globalisierten Welt mehr denn je wichtig, sich mit fremden Kulturen auseinanderzusetzen und Fremdsprachen zu lernen. Daher: Parlons français!

Geschichte

Geschichte Spruch

Wo kommen wir her? Warum sind die Dinge eigentlich so, wie sie sind? War das früher anders? Besser? Wie können wir das herausfinden?

Im Geschichtsunterricht sollen Schülerinnen und Schüler lernen, Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Das betonen auch die neuen Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums: Geschichte soll als Denkfach dazu anregen, Fähigkeiten zur Untersuchung, Klärung und Darstellung geschichtlicher Phänomene und zur Deutung von Zusammenhängen und Zeitverläufen zu entwickeln.

Im Rahmen der "Weltgeschichte" beginnen wir in der Sekundarstufe I chronologisch mit der Steinzeit und verfolgen, wie Menschen ihr Zusammenleben gestaltet haben. Wichtige Kompetenzen beim Umgang mit Quellen werden zum Werkzeug der Schülerinnen und Schüler, damit sie in der Oberstufe schließlich mit Hilfe kategorialer Zugriffe die Komplexität von Geschichte erschließen und sich in Zeit und Raum sowie in Gegenwart und Zukunft orientieren können.
Dabei bieten wir den Geschichtsunterricht in der Oberstufe auf verschiedenen Niveaustufen an.

Engagiert, schülerorientiert und vielfältig ist diese Reise durch die Zeit hier bei uns am Nig — Exkursionen und Projekte gehören dazu und ergänzen den Unterricht fortlaufend. So erleben die Schülerinnen und Schüler Geschichtskultur an unterschiedlichen Orten, erlernen im Rahmen von Museumsworkshops neue –auch wissenschaftspropädeutische– Arbeitsweisen und setzen sich in Projekten auf verschiedene Arten vertiefend mit einzelnen Aspekten von Geschichte auseinander.

Kunst

Der Kunstunterricht findet in unserer Schule im höchstgelegenen Unterrichtsraum mit der schönsten Aussicht statt, was bei der Erarbeitung der Kompetenz „Perspektive“ durchaus nützlich ist.

Die Kernkompetenzen „Bild des Menschen“, „ Bild der Dinge“, „Bild der Zeit“ und „Bild des Raumes“ werden in den Jahrgängen 5-10 mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Doppelstunden bzw. in den Jahrgängen 6, 8 und 11 mit einer Wochenstunde unterrichtet. Dabei werden neben themengebundenen Farbmischübungen und verschiedenen Zeichentechniken auch unterschiedliche Materialien erprobt und zunehmend eigenverantwortlich eingesetzt.

Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit unterschiedlichen druckgrafischen Techniken, plastischen Gestaltungsmaterialien sowie bei Foto- und Filmaufgaben sammeln.

Kunstgeschichtliches Überblickswissen wird, z. T. fächerübergreifend, ebenso vermittelt wie Anforderungen an Architektur und Design.

Die kreativen Lösungsansätze der Schülerinnen und Schüler spielen dabei zumeist eine größere Rolle als ihre gestalterischen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Latein

Mit Latein am Ende?

Hic, häc, hoc, der Lehrer hat `nen Stock; hujus, hujus er haut den armen Julius!"
Die Zeiten, in denen auf solche Weise in den Gymnasien Latein betrieben wurde, sind vorbei! Schon lange hat Latein das Image des knochentrockenen Unterrichts abgelegt. Moderne Unterrichtsmethoden in Verbindung mit schülergerechten Lern- und Arbeitshilfen ermöglichen einen lebendigen Sprachunterricht.

Latein ist gefragt!
Für das Schuljahr 2008/09 verzeichnet das Statistische Bundesamt an allgemeinbildenden Schulen 832 851 Schülerinnen und Schüler. Tendenz weiter steigend!

Latein lebt!
Bekanntlich dient Latein den Wissenschaften als Hauptquelle ihrer Fachwörter. Doch werfen wir nur einen kurzen Blick auf Wortbildungen, wie sie uns alltäglich begegnen: da kommuniziert jemand mit seinem Computer; man diskutiert, wie informativ die Medien sind; das Publikum einer Ausstellung befindet über die Akzeptanz der Exponate; es wird gefragt, ob Videos die Kreativität fördern oder ob die Quotenregelung der feministischen Bewegung nützt. Solche unglaubliche Vielfalt und zugleich Präzision der Begriffe bedient sich einer vermeintlich toten Sprache!

Latein ist anders!
Latein schult und diszipliniert das Denken. Da lateinische Sätze und Texte ins Deutsche übersetzt werden müssen, besteht die Spracharbeit im sorgfältigen Analysieren, Überprüfen und Kombinieren. Latein fördert Genauigkeit und Gründlichkeit, fordert nicht zuletzt den sorgsamen, kompetenten Umgang mit der deutschen Sprache. Dies steht im Widerspruch zum Zug der Zeit, vieles rasch und flüchtig zu betreiben.

Latein wird erwartet!
Auch an den meisten deutschen Universitäten ist Latein noch erstaunlich lebendig. Insbesondere in den historisch-philologischen Wissenschaften fordern die meisten Hochschulen bei den Abschlussprüfungen Lateinkenntnisse mindestens im Umfang des Kleinen Latinums oder des Latinums. Selbst bei der Meldung zur Promotion (Dr. jur.) in Jura wird z.B. an der Universität Göttingen der Nachweis von Lateinkenntnissen im Umfang des Kleinen Latinums vorausgesetzt. Übervolle Lateinkurse an den Universitäten verlängern die Studiendauer unnötig.

Latein bildet!
Überall, wo heute romanische Sprachen (Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Rumänisch) gesprochen werden, ist Latein als "Muttersprache Europas" lebendig. Selbst der Wortschatz des Englischen besteht zu mehr als 50% aus Wörtern lateinischer Herkunft. Im Blick auf Europa lässt sich kaum ein Schulfach europäischer anwenden und verstehen als das allgemein bildende Grundlagenfach Latein. Die ganze Vielfalt abendländischen Geisteslebens (Philosophie, Staatslehre, Kultur u.a.), dessen antike Grundlagen den Untergang des Römischen Reiches überlebt haben und im Humanismus wiederaufgenommen wurden, wird mit dem Schlüsselfach Latein erst wirklich eröffnet.

Lateinische Herkunft verschiedener Wörter:
kommunizieren von communicare: mit jemandem etwas besprechen
Computer von computare: rechnen
diskutieren von discutere: erörtern
informativ von informare: darstellen, unterrichten
Medium von medium: das Mittel
Publikum von publicum: die Öffentlichkeit
Akzeptanz von acceptare: annehmen, sich gefallen lassen
Exponat von exponere: ausstellen
Video von videre: sehen (video = ich sehe)
Kreativität von creare: schaffen, schöpfen
Quote von quotus: der wievielte
feministisch von femina: die Frau

Mathematik

„Während einer nur Zahlen und Zeichen im Kopf hat, kann er nicht dem Kausalzusammenhang auf die Spur kommen."
(Schopenhauer) 


Mathematik Formeln

MATHEMATIK am NIG - damit kannst du mehr als rechnen:
- Unterricht nach dem neuen niedersächsischen Kerncurriculum durch engagierte Lehrerinnen und Lehrer
- Förderunterricht im Rahmen der Ganztagsbetreuung
- Einführung eines grafikfähigen Taschenrechners (Casio) ab Klasse 7
- Arbeiten mit modernen Medien (dynamische Geometrie-Software, Tabellenkalkulation)
- Teilnahme am Pangea-Wettbewerb und am Bundeswettbewerb Mathematik
- Zusammenarbeit mit der TU Clausthal und der TU Braunschweig, Exkursionen
- Kooperation mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg und dem Oberharz-Gymnasium Braunlage

- Kursfolge in der Qualifikationsphase:
1. Vektoren I / Analysis I
2. Analysis II / Stochastik I
3. Stochastik II / Vektoren II
4. Vernetzung mathematischer Teilgebiete
- Buchpreisverleihung für die beste Abiturientin / den besten Abiturienten (gestiftet durch die Deutsche Mathematiker-Vereinigung)

Übrigens, auch Mathematiker haben Humor. Hier zwei Beispiele für Insider aus dem Bereich der Oberstufenmathematik:

Treffen sich ein Operator und eine Funktion. Sagt der Operator: "Lass mich vorbei! Oder ich leite Dich ab!"
Sagt die Funktion: "Mach doch, mach doch... ich bin die Funktion e^x. "
Entgegnet der Operator: "Ich bin aber d nach dt."

Kommt ein Vektor zur Drogenberatung: "Helfen Sie mir, ich bin linear abhängig!"

Musik

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Musik ist ein wesentlicher und unersetzlicher Bestandteil unserer Kultur und hat im Leben der Schülerinnen und Schüler einen hohen Stellenwert.
Der Musikunterricht findet am NIG in den Jahrgängen 5-7 ganzjährig zweistündig statt, in den folgenden drei Schuljahren und der Einführungsphase einstündig (epochal). Das Kursangebot in der Qualifikationsphase ist abhängig von Anwahlzahlen.

Neben elementarer Musiklehre und dem Erlernen des differenzierten Hören hat Musikpraxis bei uns einen großen Stellenwert. Dabei werden individuelle Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit einbezogen.

Seit 2017 ist das Erlernen des Blockflötenspiels im Musikunterricht verpflichtend, somit können theoretische Inhalte oft sofort praktisch umgesetzt werden. Eine weitere Besonderheit am NIG ist eine eigene Chorstunde der 5. Klasse.

Mit unseren erarbeiteten Stücken sind wir gern gehörte Gäste bei schulischen Veranstaltungen.

Physik

Fachbeschreibung folgt!

Politik-Wirtschaft

Vereinfacht lässt sich sagen, dass sich das Fach Politik-Wirtschaft damit beschäftigt, nach welchen Regeln, Maßstäben und Werten wir in unserer Gesellschaft leben und leben wollen, wie diese Regeln und Maßstäbe zustande kommen und wer genau darüber entscheidet. Dies fängt in der 8. Klasse mit dem Thema Leben in der Gemeinde an und hört in der Oberstufe mit der Frage nach einer globalen Ordnung auf.

Der Inhalts- und Kompetenzerwerb unseres Politik-Wirtschaft-Unterrichts basiert auf den Vorgaben des neuen Kerncurriculums. In der Sekundarstufe I steht die Vermittlung politisch-ökonomischen Grundwissens im Vordergrund, damit die Schüler politisch-wirtschaftliche Ereignisse einordnen und beurteilen sowie Konsequenzen für ihr eigenes Handeln daraus ableiten können: Was hat mein Handy-Kauf mit der Binnennachfrage oder mein Turnschuhkauf mit globaler Verantwortung zu tun? Funktionieren Gerichtsverhandlungen und Rechtsprechung so wie im Fernsehen? Warum brauchen wir überhaupt Regeln und Werte im Zusammenleben und wie kann ich diese mitbestimmen?

In der Sekundarstufe II wird das Grundwissen vertieft, sodass die Schüler in die Lage versetzt werden, komplexe politische und wirtschaftliche Sachverhalte und Probleme analysieren und bewerten zu können. Im vierstündigen Prüfungsfach werden dafür die Themen Demokratie und sozialer Rechtsstaat, Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft, Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik sowie das Thema Internationale Wirtschaftbeziehungen behandelt.

Methodisch ist unser Unterricht schüler- und problemorientiert aufgebaut. An konkreten Beispielen werden aktuelle Fälle erarbeitet, Lösungsansätze diskutiert und mit der eigenen Lebenswelt in Verbindung gebracht. Dazu zählen neben Exkursionen (Betrieb, Gericht, Land- bzw. Bundestag) vor allem auch produktorientierte Methoden wie Podiumsdiskussionen veranstalten, Leserbriefe verfassen, Befragungen durchführen und auswerten.

Im zehnten Jahrgang findet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Das von der Schule organisierte Praktikum in Betrieben rund um Bad Harzburg wird vom Fach Politik inhaltlich betreut. Die Schüler verfassen über ihr Praktikum einen Praktikumsbericht, der die Erfahrungen anhand verschiedener Beobachtungsschwerpunkte reflektiert. Der Bericht wird benotet und ersetzt eine Klassenarbeit in diesem Schulhalbjahr.

Religion

Häufig tritt die Frage auf: "Warum eigentlich Religionsunterricht?"
Schließlich kann die Wertevermittlung auch in anderen Fächern erfolgen – allerdings erfährt die Wahrheitsfrage aller Werte erst durch den Glauben an Bedeutung!

Die Religion ist in Geschichte und Gegenwart eine wichtige Orientierung in normativen und ethischen Fragen gewesen.
Gerade in einer Zeit der Globalisierung, der multikulturellen und multireligiösen Entwicklung ist es nötig, Kindern und Jugendlichen Orientierungshilfen für die eigene religiöse Urteilsfindung und die persönliche Sinnfindung zu geben.

Der Religionsunterricht will durch die unterschiedlichen Erfahrungsmöglichkeiten helfen, die eigenen Interessen sowie die Wirklichkeit zu erkennen, die Vielfältigkeit der Welt verstehen zu lernen und sich selbst und anderen gegenüber Rechenschaft abzulegen.

Der Religionsunterricht ist offen für alle Schüler!

Sport

Das Fach Sport präsentiert sich am NIG als ein Unterrichtsfach, welches vieles in sich vereint. Zwar sind vor allem motorische Leistungen im Unterricht wichtig, dennoch werden auch fachspezifische Inhalte, physiologische Wirkungszusammenhänge sowie soziale Kompetenzen vermittelt. So ist es ein Anliegen des Faches, allen Schülerinnen und Schülern die Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Sporttreiben zu wecken. Weiterhin soll die Einsicht vermittelt werden, dass sich kontinuierliches Sporttreiben, verbunden mit einer gesunden Lebensführung, positiv auf die körperliche, soziale, emotionale und geistige Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auswirkt. Vor allem soll aber Sport in der Schule Fairness, Toleranz, Teamgeist, Leistungsbereitschaft und den Wettkampfgedanken fördern.
Damit leistet der reguläre Sportunterricht einen wichtigen Beitrag zum Schulalltag.

In der Sekundarstufe I werden so unsere Schülerinnen und Schüler mit Inhalten der nachfolgenden Bewegungsfelder konfrontiert: Spielen, Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen, Turnen und Bewegungskünste, Gymnastisches und tänzerisches Bewegen, Laufen, Springen, Werfen, Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten, Kämpfen.

In der Sekundarstufe II können die Schülerinnen und Schüler aus einem Kursangebot ihre Favoriten wählen und in ihren Abschluss einfließen lassen. Derzeit finden diese Kurse in Kooperation mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium in Bad Harzburg statt.

Werte und Normen

„Man glaubt, das Denken sei unverbindlich, aber nichts außer dem Denken bindet uns."
(Simone Weil, franz. Philosophin)

"Werte" macht, ist das Fragen und das Wundern. Jemand grübelt: "Ich versuche immer zu denken, ich sei ein anderer, und ich bin doch immer wieder ich." Hier bestaunt eine Person das Rätsel des Ichseins, diesem schwer zu Begreifenden.

Ein anderer hört die Schöpfungsgeschichte: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde..., und fragt sich: "Was war denn vor dem Anfang?". Hier wird deutlich, dass das Weiterfragen unendlich ist, dass es häufig nicht ganz leicht ist, allein durch den Verstand eine abschließende Antwort zu finden.

Im Werte und Normen-Unterricht wollen wir uns mit zahlreichen Themen beschäftigen, die uns Menschen im Alltag wichtig sind, wie etwa Freundschaft, Glück und Sinn, aber auch Trauer, Gewalt und Lüge. Gemäß der Kantschen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?", "Was darf ich hoffen?" sowie "Was ist der Mensch?" eröffnen uns Gespräche, Spiele und praktische Arbeiten den Weg zum Nachdenken und Urteilen.

Der Werte und Normen-Unterricht bestärkt uns in unserer Wahrnehmung und hilft uns, in verschiedenen Lebenssituationen überlegt und differenziert zu handeln. Im Vordergrund steht also "ethisches" Argumentieren und "moralisches" Tun, offenes Diskutieren und ein angemessener Umgang mit dem Gegenüber.

Wer Lust und Interesse an Gedankenexperimenten und lebhaften Dialogen hat und die Auseinandersetzung mit den "Lehren" alter und junger Philosophen nicht scheut, ist hier herzlich willkommen!

Ganztagsbetreuung

Pädagogisches Konzept der Ganztagsschule am Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Harzburg

Struktur und Organisationsmerkmale

Das Niedersächsische Internatsgymnasium Bad Harzburg liegt in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen und ist seit dem 17.05.2004 als Ganztagsschule in offener Form genehmigt.

Zeiten

Ganztagsangebote werden an 3 Tagen in der Woche (Montag, Dienstag und Donnerstag) in den Nachmittagsstunden zwischen 13:30 Uhr und 16:15 Uhr gemacht. Der gesamte Unterricht, mit Ausnahme des Sportunterrichts, findet in den Vormittagsstunden statt.

Teilnehmer

Das Ganztagsangebot ist offen für die Klassen 5 bis 10. Zur Zeit nehmen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 7 daran teil. Die Zahl der angemeldeten Schülerinnen und Schüler an Ganztagsbetrieb-Mittagstisch liegt zur Zeit bei 39, das sind 47% der Stadtschüler der beteiligten Jahrgänge.

Mittagspause

Die Ganztagsschüler essen im Speisesaal des Internats zur gleichen Zeit wie die Internatsschüler zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr. Das Essen wird nach allgemeinen Ernährungsphysiologischen Vorschriften von der hauseigenen Küche frisch zubereitet. Es ist ein warmes Mittagessen. Die Betreuung während der Mittagszeit übernehmen die Betreuer des Internats. Zur Zeit sind es zwei Heimmütter und ein betreuender Lehrer.

Nachmittagsangebote

Es finden Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften statt. Die Angebote werden durch Oberstufenschüler, durch Lehrkräfte, durch Eltern und auch durch Mitglieder außerschulischer Organisationen (Kreismusikschule und regionales Umweltzentrum) gemacht. Der Zusammenhang der Angebote mit dem Schulprofil ist der Zielsetzung zu entnehmen.

Räume

Zu den bekannten Fach und Klassenräumen kommen folgende Nutzungsmöglichkeiten für die Ganztagsangebote hinzu: schuleigener Speisesaal, Cafeteria, Bibliothek, Spielhof und Park, Computerraum, Hausaufgaben und Gruppenräume mit PC-Arbeitsplätzen, Beamerraum, Kommunikationsraum (Forum), Spielraum, Sport und Spielplatz, Lehrküche, Töpferkeller, Bandkeller, Kletterraum.

Personal

Herr Kreßmann ist für die Organisation der Ganztagsschule verantwortlich. Neben Lehrkräften, Mitarbeitern und Schülern bieten auch Eltern unterschiedliche AGs an. (Eine Übersicht über die aktuellen AGs finden Sie unter dem Menüpunkt Schule > AGs). Die Hausaufgabenbetreuung erfolgt im Internat durch Heimmütter und Lehrkräfte.

Zielsetzung

Die Ganztagsschule geht von der Idee aus, dass der Unterricht am Vormittag durch weitere gemeinschaftliche Ganztagsangebote am Nachmittag gefestigt wird. Der Hauptbestandteil der Organisation am Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Harzburg ist die Einbindung von Internatsschülern in die Ganztags- und Arbeitsgemeinschaft. Die Ganztagsangebote sind abgestimmt auf sehr unterschiedliche Aktivitäten, so dass die Förderung von lernschwächeren Schülern, selbstständiges Lernen und Training des Freizeitverhaltens mit dem Vormittagsunterricht koordiniert werden können. Grundsätzlich entsteht die Förderung der älteren und leistungsstärkeren Schüler dadurch, dass sie in die Leitung der Ganztagsangebote eingebunden werden. Zugleich erkennt man daran den integrativen Grundgedanken: Schüler, Eltern und Lehrer arbeiten gemeinsam in den unterschiedlichen Angeboten der Ganztagsschule mit.

Umsetzung: Förderung, soziales Lernen

Intensive Hausaufgabenbetreuung und Förderkurse sollen die Chancen aller Schülerinnen und Schüler erhöhen. Die sozialen Projekte und Arbeitsgemeinschaften während der Nachmittagsangebote sollen das soziale Lernen und vor allem die Selbstständigkeit der jüngeren Schüler fördern.%u2028Das soziale Lernen ist Kern der gesamten nachmittäglichen Betreuung. Die Freizeitgestaltung, die durch die Arbeitsgemeinschaften angeregt wird, ist geprägt von Teamgeist und Gemeinschaftserlebnissen.

Kooperation

Eltern, Schüler und Lehrer kooperieren in der Betreuung am Nachmittag. Die Schule öffnet sich als Veranstaltungsort, zum Beispiel für die Kreismusikschule.

Arbeitsgemeinschaften

Übersicht über die angebotenen AGs im aktuellen Schulhalbjahr

AG-Inhalte

Chor

Im Schulchor singen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-12, manchmal bilden wir nach Interesse Kleingruppen (Oberstufenchor, Solistenensembles....).
Wir singen ein- und mehrstimmige Lieder a capella, mit Instrumentalbegleitung oder auch mal zu einem Playback. Bei der Auswahl der Lieder sind wir offen für (fast) alles- jeder kann Ideen einbringen.

Auftritte finden regelmäßig nicht nur bei schulischen Veranstaltungen statt (Begrüßung der „Neuen“, Verabschiedung der Abiturienten, Tag der offenen Tür...), sondern auch außerhalb der Schule sind wir gern gesehene Gäste (Verleihung des Harzburg Eselsohrs, Geburtstag des Schullandheims in Torfhaus).

Höhepunkte im Chorleben sind unsere Chorfahrt und die jährlich stattfindenden Konzerte in der Schule zu unterschiedlichen Themen (Filmmusik, Musical, Reise durch Jahrzehnte).

Computer-AG

Die Computer-AG ist für Anfänger, aber auch für fortgeschrittene Computer-Nutzer geeignet.
Je nach Wunsch werden Grundkenntnisse in der Bedienung, weiterführende Anwendungen bis hin zu verschiedenen Programmiersprachen vermittelt.
Auch grafische Bastelprogramme sind hier nicht unbekannt.

Englisch-AG (Klasse 6-7 & Klasse 8-9)

Beschreibung folgt!

Erste-Hilfe-AG

„Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“
Dies gilt nicht nur für Tischler, sondern auch für den ganz normalen Schulalltag.

Egal ob in den großen Pausen auf dem Schulgelände, der Freizeit auf unserem Sportplatz bzw. im Schulwald oder auch im Sportunterricht. Ersthelfer werden immer gebraucht!
Aus diesem Grund wollen wir interessierten Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Ersten-Hilfe vermitteln und sie zu Ersthelfern machen. Besonders das Anlegen von Verbänden und das sachgemäße Verhalten bei Unfällen soll thematisiert werden.

Also „Hals- und Beinbruch“ sind demnach - etwas überspitzt formuliert - kein Problem mehr.

Film- & Hörspiel-AG

Wir erstellen Hörspiele, Reportagen und kurze Geschichten aus dem Leben Jugendlicher.

Foto-AG

Schüler fotografieren
Knipsen kann jeder! Ihr wollt fotografieren?

Steht ihr am liebsten hinter der Kamera? Ihr geht gerne auf Entdeckungsreise und legt euch dabei auch mal auf den Boden? Ihr seid neugierig und habt tolle Ideen und wollt diese gerne teilen?

Vielleicht habt ihr ja schon selber einen Fotoapparat und wollt endlich wissen, was das mit den ganzen Programmen so auf sich hat? Automatik kann ja schließlich jeder!
Ihr erhaltet so manchen hilfreichen Tipp und Trick rund um das Fotografieren. Dabei werden verschiedene Themen fotografiert. Dies können Personen, Gegenstände, Gebäude, Pflanzen, Tiere usw. sein. Euer Kreativität und Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Besondere Voraussetzung an der Teilnahme an dieser AG ist, dass ihr Spaß am fotografieren habt und kreativ mit eurer Kamera arbeiten möchtet!
Ich freue mich auf euch!

Eure Frau Scheer

PS: Fotografieren ist wie „malen mit Licht“.

Fussball-AG

Die Begeisterung für Fußball macht natürlich auch vor unserer Schule nicht Halt.
Deshalb bieten wir 1x wöchentlich eine 90-minütige AG an, in der die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend in der Sporthalle des Werner-von-Siemens Gymnasiums mit- und gegeneinander spielen können.


In den Sommermonaten weichen wir zum Teil auch auf den kleinen Bolzplatz in der Nähe des Golfplatzes aus.
Bei reger Teilnahme wird die Gruppe geteilt, sodass die „Kleineren und Größeren“ untereinander spielen können. Dazu steht uns für gewöhnlich die Außenanlage des WvS zur Verfügung.
Für körperliche Aktivität und jede Menge Spaß ist in jedem Fall gesorgt. 

Geschichtswerkstatt-AG

Im Schuljahr 2017-2018 haben wir eine Foto-Rally für das Schulmuseum entwickelt.
Im Moment bereiten wir die Bewerbung für den Tag des offenen Denkmals (2018) vor und unterstützen den Chor beim „Bunten Abend“.
Im kommenden Jahr können wir uns auch an anderen historischen Projekten ausprobieren!

Informatik-AG

Beschreibung folgt!

Judo-AG

In der Judo-AG üben wir Fallübungen und einfache Griffe.
Wir treffen uns im Bewegungsraum.

Jugend-forscht-ag

In der Jugend-Forscht-AG geht es darum, Interessantes zu entdecken und Interessen zu verfolgen. Gesucht werden Schülerinnen und Schüler mit kreativen Ideen und Forscherdrang, die Lust haben, allein oder im Team an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ (für Schüler zwischen 15 und 21 Jahren) oder „Schüler experimentieren“ (für Schüler bis 14 Jahre) teilzunehmen.

Kletter-AG

Klettern macht Spaß!

... und trainiert außerdem Koordination, Gleichgewicht und Ausdauer, aber wer es nicht versucht, kann das nicht wissen. Daher bieten wir von der Kletter-AG des NIG die Möglichkeit, diesen schönen Sport im Kleinen zu üben und später auch im großen Rahmen zu erfahren.

Wir fangen klein an, im Boulderraum der Schule auf dem Dachboden des Verwaltungsgebäudes, wo wir in Absprunghöhe üben können. Hier haben wir die passenden Klettergriffe und können erstmals in den Überhang gehen. Und wer fällt, fällt weich auf Matratzen aus einer Höhe von ein bis zwei Metern. Wir können ohne Sicherheitsrisiko typische Kletterbewegungen spielerisch üben und unsere Kondition verbessern, bevor wir uns an größere Aufgaben wagen.

Wir sind aber keine reinen Stubenhocker: Wir üben auf dem Schulgelände auf der Slackline, sind aber auch schon am Schulgebäude hochgestiegen oder haben uns vom Balkon abgeseilt. Weitere Höhepunkte, im wahrsten Sinne des Wortes, können Kletterausflüge in die Umgebung sein, etwa in die Kletterhalle in Braunschweig oder zum Freiluftklettern ins Okertal. Und wenn es einmal nicht so weit sein soll, kann man uns auch im Park an den Sportgeräten finden – oder in der Eisdiele, denn Eis essen macht auch Spaß!

Latein-AG

Im Angebot für die Klassen 6 bis 10!

„Die spinnen, die Römer!“ – „Romanie delirant!“ – Wirklich? – Vere?

Also –> ergo: Wir wollen uns in der Latein-AG der Sprache und Kultur den gar nicht so spinnenden „alten Römern“ allgemeinbildend, spielerisch und spaßig nähern.

Eventuell überlegst Du auch in der Oberstufe Latein als Wahl- oder sogar Pflichtsprache zu wählen? Na dann wäre diese AG eine prima Orientierung!

Die kursiv gedruckten Wörter sind natürlich lateinisch und oder stammen aus dem Latein…

Schülerband-AG

Die Gruppe besteht aus engagierten Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen, die einfach Spaß am Musizieren haben.
Natürlich haben wir auch öffentliche Auftritte in Stadt und Schule.
In den Pausen und nach Unterrichtsschluss haben wir die Gelegenheit, in der ehemaligen „Guzzi“ zu üben.

Besucht uns einfach mal!

Sport-AG

In dieser AG treffen sich alle Sportbegeisterten, die sich aktiv bewegen und verschiedene Sportarten abseits des Fußballs ausprobieren wollen.
Bringt Freude an der Bewegung, Neugierde und Lust auf gemeinsame sportliche Aktivitäten mit.

Streitschlichter-AG

Beschreibung folgt!

Tanz-AG

Beschreibung folgt!

Theater-AG

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“ (Oscar Wilde)

In der Theater-AG schärfen wir unsere Wahrnehmung, machen sprecherzieherische Übungen, erlernen schauspielerisches Handwerk, improvisieren, erarbeiten Rollenprofile, üben uns in Pantomime, schreiben eigene Szenen, spielen ganze Stücke...

Die Möglichkeiten sind so vielseitig wie die Mitglieder der Gruppe. Das Ziel unserer Proben legen wir gemeinsam fest und stellen unsere Arbeitsergebnisse öffentlich vor (Tag der offenen Tür, Szenenabend). Intensive Proben ermöglichen uns AG-Fahrten ins Schullandheim nach Torfhaus.

Wald-AG

Wald-Detektive / Spurensuche

Wir wollen uns beschäftigen mit: 
– Spurensuche
– Artenkenntnis Pflanzen
– Tiere des Waldes
– Pflege der Nistkästen
– Insektenhotel
– Rückkehr des Wolfes und
– anderen Themen nach Wunsch.

Personen

Schulleitung

Frau Kruse (Kr)

Französisch, Geschichte

Schulleiterin

Herr Weber (We)

Geschichte, Politik-Witschaft, Religion

Stellv. Schulleiter, Koordinator I

Herr Warnecke (Wa)

Latein, Religion

Koordinator II, FK-Leitung Latein

Kollegium

Das Kollegium des NIG Bad Harzburg

Frau Ahrens
(Ah)

Deutsch, Religion, Werte und Normen


Frau Dietrich
(Di)

Französisch, Geschichte

Internatsleiterin

Frau Gundlach
(Gu)

Englisch, Sport


Herr Hankel
(Ha)

Politik-Wirtschaft, Sport

FK-Leitung Sport

Frau Heimerl
(Hei)

Musik

FK-Leitung Musik

Herr Hoffmann
(Hf)

Deutsch, Englisch

FK-Leitung Deutsch

Herr Kirchner
(Ki)

Geschichte, Politik-Wirtschfaft

FK-Leitung Po-Wi

Frau Klemm
(Kl)

Biologie, Sport


Herr Kreßmann
(Kß)

Religion, Sport, Werte und Normen

FK-Leitung Religion, Beratungslehrer

Frau Kuhl
(Ku)

Französisch, Geschichte

FK-Leitung Französisch, Beratungslehrerin

Frau Lachmund
(La)

Deutsch, Werte und Normen

FK-Leitung Werte und Normen

Frau Nordwig
(Nw)

Französisch, Kunst  

FK-Leitung Kunst

Frau Dr. Otterstedt
(Ot)

Biologie, Chemie

FK-Leitung Chemie

Herr Pahlke
(Pa)

Englisch, Französisch

FK-Leitung Englisch

Frau Schlüter
(Sl)

Deutsch, Geschichte  


Herr Schüller
(Sc)

Erdkunde, Mathematik

FK-Leitung Erdkunde

Herr Dr. Stutz
(Sz)

Chemie, Physik 

FK-Leitung Physik

Frau Tewes
(Te)

Biologie, Religion


Herr Walsch
(Ws)

Biologie, Sport

FK-Leitung Biologie


Herr Wulfes
(Wf)

Französisch, Geschichte, Spanisch

FK-Leitung Mathematik, stellv. Internatsleiter

Frau Wurzbacher
(Wb)

Englisch, Geschichte  

FK-Leitung Geschichte


Frau Bethe
(Be)

Mathematik, Politik-Wirtschaft

Referendarin

Frau Gestribow
(Ge)

Deutsch, Englisch  

Referendarin

Frau Schmidt
(Sh)

Chemie, Mathematik

Referendarin

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Verwaltung & Gebäudemanagement

Frau Scheer

Verwaltungsleiterin, Datenschutzbeauftragte

Frau Peyer

Sekretärin

Herr Peinemann

Schulassistent

Herr Freier

Hausmeister

Herr Oelmann

Hausmeister-Assistent

Internatsmütter & Küchenpersonal

Frau Esenyel

Internatsmutter


Frau Stoldt

Internatsmutter

Frau Veit

Internatsmutter

Herr Lentge

Koch, Hauswirtschaftsleiter

Frau Petzler

Köchin, Küchenhilfe

Frau Hoffmann

Mitarbeiterin Küche, Reinigung

Gebäudereinigung

Frau Ausburg

Leitung 

Herr Barthauer

Frau Gottschalk

Frau Hasenfus

Frau Inceöz

Frau Kalayci

Frau Oelmann

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