Chronik

  • (Amtszeit Herr Dr. Mischke) wurde die Volksoberschule gegründet, die nach einer Aufnahmeprüfung nur Mädchen aufnahm. Die Jungen mussten nach Wolfenbüttel gehen. Ein Großteil der Räume war noch von Flüchtlingen besetzt, von denen erst 1955 die letzten auszogen. Daher wurden die Mädchen oft zu zwölft in Hochbetten in einem Zimmer untergebracht.
  • (Amtszeit Herr Dr. C. A. Pfeffer) waren die Auswirkungen des Krieges noch hart zu spüren. Nur wenige Lern- und Lebensmittel standen zur Verfügung. Dennoch konnte die angekündigte Schulspeisung durchgeführt werden.
  • (Amtszeit Herr Dr. Karl Mielcke) wurde die Volksoberschule in eine Aufbauschule umgewandelt. Während dieser Zeit heißt sie "Aufbauschule im Entstehen". Ebenfalls wird ein einwöchiger Probeunterricht für die Mädchen eingeführt. Am 4. April 1949 wurden von 79 Schülerinnem nur 30 aufgenommen, da begabte bevorzugt wurden. Am 10. März 1950 findet das Richtfest des Anbaus statt, der 4 Klassenräume, 1 Physikraum, 1 Chemieraum, 1 Textilraum, 1 Werkraum und weitere Schlafräume beinhaltet.
  • (Amtszeit Frau Dr. Anneliese Lehnhof) fand eine weitere Namensänderung statt. Die Schule heißt nun "Staatliche Heimschule für Mädchen". Die Schule wurde in des Verzeichnis der Höheren Schulen aufgenommen und erhielt somit das Recht zur Abhaltung von Reifeprüfungen. Im Jahre 1951 wurde der Anbau fertiggestellt. Der Anbau und der Auszug der letzten fremden Bewohner hatte nun auch die Folge, dass sich die Platzverhältnisse wesentlich veränderten. Für die Mädchen der Heimschule gab es nun auch Einzel- und Doppelzimmer, wenn auch noch nicht alle den Luxus eines solchen Zimmers genießen konnten.
  • (Amtszeit Frau Ruth Gieseler) erfuhr die Schule wieder Umbauten. So wurde zum Beispiel 1960 die Diele (heute die Aula) erweitert. Die Erweiterung besteht aus dem heutigem Musikraum. Auch wurde im Verwaltungsgebäude ein Werkraum (Tonraum) eingerichtet, der mit einem großen Brennofen ausgestattet wurde. 1966/67 wurde das Fachwerkhaus A14 (heute 23) abgerissen. Anstelle eines Fachwerkhauses entstand das neue Mädchenheim. 1972 wurden ebenfalls die ersten Jungen in die Klasse 7 aufgenommen. Die Wolfenbütteler Heimschule für Jungen ließ die Klassen noch einige Jahre auslaufen, bis auch sie nach Bad Harzburg umsiedelte.
  • (Amtszeit Herr Jürgen Krolow) wurde die Heimschule in "Niedersächsisches Internatsgymnasium" umbenannt, da der vorherige Name mit einem Erziehungsheim in Verbindung gebracht wurde. Im weiterem Verlauf von Herrn Krolows Amtszeit wurden sämtliche Gebäude renoviert und zum Teil neu eingerichtet. Er ließ ebenfalls den heutigen Sportplatz anlegen und auch das direkt daneben befindliche Häuschen komplett restaurieren, worin er den Werkraum unterbrachte. Auch im Überlebenskampf des NIG - im Jahre 1994 hielten die Schüler wie Pech und Schwefel zusammen, um das NIG zu retten. Wie man heute sieht: mit Erfolg!!!
  • (Amtszeit Frau Ursula Rasch) fand unter anderem die Erweiterung des Schulgebäudes statt. Im Jahre 2006 erlebten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kolleginnen und Kollegen die gelungene 60-Jahr-Feier sowie die Schlüsselübergabe für die ausgebauten S-Räume. Ebenfalls in die Zeit von Frau Rasch fiel die Umstellung auf die Ganztagsschule mit vielen Nachmittagsangeboten für die Schülerinnen und Schüler. Aufgrund einer Erkrankung übernahm Herr Urban 2007 kommisarisch die Schulleitung für Frau Rasch.
  • Amtszeit Herr Dietmar Urban.
  • Herr Wilfried Eberts übernimmt die Schulleitung.